Momentum will Sie bewegen

Unser Angebot

Momentum – etwas Besonderes findet Raum und Zeit!

Das Angebot des Momentum ist sehr vielfältig. Dabei ist es uns immer wichtig, dass der Mensch mit seinem Anliegen im Mittelpunkt steht. Auf der Bliespromenade in Neunkirchen haben wir Raum mit offenen Gesprächszeiten, in denen Besucher und Passanten ohne Voranmeldung zu Gesprächen vorbeikommen können. Wir bieten Platz zum Verweilen mit dem Angebot von Kaffee und Kuchen. Menschen aller Glaubensrichtungen, Sinnsuchende, Menschen mit Nöten und Ängsten, in Einsamkeit und Trauer kommen zu uns und sind dankbar, dass es diesen Ort gibt. Dabei arbeiten wir eng mit unseren Kooperationspartnern zusammen. Sie sind für Sie da und gewähren professionelle Unterstützung – alles an einem Ort, mitten drin. Neben dieser Präsenz bieten wir ein lebendiges Veranstaltungsprogramm - vom Smartphonekurs, über einen ökumenischen Kreuzweg vor Ostern bis hin zur Weinprobe.

Im Momentum finden Sie Ruhe und einen Platz zum Verweilen. Reden Sie mit netten Menschen, genießen Sie einen frischen Kaffee, ein Stück selbstgebackenen Kuchen oder lesen Sie einfach nur die Tageszeitung bei uns. Sie sind uns herzlich willkommen!

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Unsere kompetenten Partner aus dem breiten Beratungsspektrum der katholischen Kirche bieten Ihnen vielfältige Hilfen an.

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In unserem Aktions- und Veranstaltungsprogramm, das von einer großen Zahl von Partnern gestaltet wird, greifen wir unterschiedliche Themen aus Kirche und Gesellschaft auf.

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Momentum in der Stadt

Das Momentum finden Sie auf der Bliespromenade, aber auch auf den Plätzen und Straßen der Neunkircher City:

  • Wir machen Gesprächs- und Kontaktangebote auf dem Stummplatz oder im Saarpark-Center.
  • Gehen Sie mit, wenn das Momentum und die evangelische Kirchengemeinde den Ökumenischen Kreuzweg durch die Neunkircher Innenstadt begehen.
  • Seien Sie Gast, wenn wir zur Tiersegnung auf dem Lübbener Platz einladen oder den Nikolaustag im Saarpark-Center mit Kindern gemeinsam feiern.

Kommende Momentum-Veranstaltungen in der City finden Sie hier:

  • Fahrzeugsegnung

Termin: Sonntag, 28.06.2020
Uhrzeit: 11.30 Uhr
Ort: Werner-Scherer-Platz
Veranstaltung: „Alles was Räder hat“ | Segnung von Fahrzeugen aller Art

Momentum – Kirche am Center in der Stadt


Rückblick auf vergangene Momentum-Angebote

„Auf Augenhöhe - Gesichter der Armut“ | 12.03.2020

Wenn das Leben einen Strich durch die Rechnung macht

Artikel von Anja Kernig, Saarbrücker Zeitung vom 18.03.2020

„Er hat uns einfach als Mensch gesehen.“ Wie Beate das sagt, klingt es nach etwas Kostbarem, Außergewöhnlichem, das ihr und den andere Modellen von Fotograf Pasquale D’Angiolillo entgegen gebracht wurde – und nicht nach einer absoluten Selbstverständlichkeit.

Die zierliche Frau mit dem ausdruckstarken, vom Leben gezeichneten Gesicht lebte selbst 25 Jahre auf der Straße. Wohin sie aus unvorstellbaren familiären Verhältnissen mit Schlägen und Vergewaltigung geflohen war. „Auf der Straße habe ich mich sicherer gefühlt als zu Hause.“ Sie selbst hilft anderen – über 20 Jahre arbeitet Beate nun schon in der Wärmestube und ist dort mittlerweile angestellt. Der Friedrichsthaler Fotograf hat sie und 13 weitere Frauen und Männer porträtiert – Menschen, für die unsere Gesellschaft oft nur noch Verachtung übrig hat. Würde und Anerkennung verliert schnell, wer in existentieller Armut lebt. Pasquale hielt da bewusst gegen: „Ich habe mit Respekt fotografiert.“ Ähnlich wie bei einer Liebschaft, aus der nichts geworden ist, fragte er sich, was aus diesen 14 Personen geworden wäre, wenn sie denn bessere Chancen gehabt hätten. „Ich traue jedem einzelnen von ihnen so viel zu.“

Nein, es war kein schönes und auch kein einfaches Thema, das die Besucher trotz Corona-Krise in großer Zahl auf Einladung der Stadt und Quartiersmanagerin Albena Olejnik in die Brückenstraße geführt hatte. Aber ein wichtiges, daran ließ Bürgermeisterin Lisa Kühn keinen Zweifel. „Auch in unserer Stadt gibt es Armut“, erklärte sie mit Verweis unter anderen auf den „Postpark“. Wobei sich das „Phänomen Armut“ sehr viel subtiler darstellt: „Denken Sie an den verklausulierten Begriff der sogenannten bildungsfernen Schichten“. Charakteristisch für diese ist, dass in Deutschland soziale Ungleichheit nach wie vor vererbt wird. „Der Lebensweg eines Kindes darf aber nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen“, so Lisa Kühn. Denn das ist alles andere als fair.

Abhilfe schafft der Zugang zu Bildung, die „das beste Mittel gegen Armut“ sei: „Daher bauen wir in Neunkirchen den frühkindlichen Bildungsbereich aus.“ Wichtig ist aber auch: die eigenen Augen nicht zu verschließen. „Die Fotoausstellung ist ein wichtiger Beitrag, um das Tabu aufzubrechen.“ Wobei das Mittel so einfach wie genial sei: „Was könnte treffender sein, um Armut sichtbar zu machen“, als von Armut Betroffene zu zeigen. Allerdings erfordert genau das enormen Mut von den Menschen vor der Kamera. Wofür den Porträtierten ein dickes Dankeschön und sehr viel Respekt gebührt. „Sie sind die Stars“, betonte auch Moderator Norbert Klein. Er ermunterte Beate, Jürgen und Stephan immer wieder dazu, von sich zu erzählen. Stephan, der an Schizophrenie leidet, war erst durch bereits entstandene Porträts zum Projekt gestoßen: „So will ich auch mal fotografiert werden“, das gab den Ausschlag für sein Mitwirken. „In den Jahren meiner Krankheit habe ich mich fast unsichtbar gefühlt.“ 

Von Klein gefragt, was für ihn „das Demütigendste an dieser Ausgrenzung“ gewesen ist, denkt Jürgen weniger an sich. Trotz seiner eigenen Not kümmerte er sich ehrenamtlich um andere. In der Abschlussrunde, in der alle ihre Wünsche zum Ausdruck bringen sollten, meinte er: „Ich erwarte eigentlich nur eines: Empathie.“ Und Wolfgang Edlinger, Vorsitzender der Saarländischen Armutskonferenz, ergänzte: „Das Thema Würde muss wieder größere Bedeutung haben.“

Neunkirchen in Trümmern | 29.10.2019

O-Ton eines Momentum-Gastes

"Ich bin 78 Jahre und bekannt wie ein bunter Hund. Wenn einer eine Reise tut ... hier im Saarland muss man keine große Reise machen, wenn man mit offenen Augen durch Neunkirchen geht erfährt man auf Schritt und Tritt Neues. Das finde ich faszinierend. Beispielsweise im Momentum, meinem Anlaufspunkt auf der Bliespromenade. Man trifft Gesprächspartner, andere Menschen und Geschichten. Es ist nie langweilig. Vor ein paar Tagen hatte ich dort einen sehr interessanten Abend. Ein Mann vom Heimatverein Neunkirchen hielt einen Vortrag und zeigte Bilder über die Entwicklung Neunkirchens vor, in und nach dem 2. Weltkrieg. Hochinteressant und gleichzeitig erschütternd."

Tiersegnung | 04.10.2019

Tiersegnung am Tag des Heiligen Franz von Assisi

Auch Terrier „Thommy“ war mit seinem Frauchen zur Tiersegnung des Momentums am 4. Oktober gekommen. Gut eingepackt und zum Teil in den warmen Umarmungen ihrer Herrchen und Frauchen geborgen segnete Frau Pastoralreferentin Sybille Rhein die angereisten Vierbeiner. „Unsere Herzenswesen“ so wurden die treuen tierischen Begleiter in den liebevoll ausgesuchten Segnungstexten genannt, was genau das beschreibt, was Tierbesitzer an ihren Lieben so schätzen. Im Anschluss waren alle Zwei- und Vierbeiner noch zu einem Umtrunk ins Momentum eingeladen.

Promenadefeschd | 31.08.2019

"Promenadefeschd" auf der Neunkircher Bliespromenade