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Ein Angebot der Katholischen Kirche in Neunkirchen

Willkommen bei Momentum - Kirche am Center

Aktuelles aus dem Momentum

Ausstellung „Kirche wozu?“

im Momentum von 10. bis 25. Mai 2021

Kirche wozu? Diese Frage beschäftigt viele Menschen in unserem Land. Die aktuellen Zahlen bei den Kirchenaustritten sprechen für sich. Offene Fragen, wie z. B. die Segnung von gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften polarisieren. Weggehen oder bleiben, sich neu mit dem Glauben auseinandersetzen. Das Gespräch suchen: Meinungen hören, Antworten finden, das will diese Ausstellung im Schaufenster des Momentum auf der Bliespromenade in Neunkirchen.

Wie fantastisch bist DU denn!?

Ein Stadtspaziergang zu Neunkircher Gesichtern

Menschliche Gesichter sind die Spiegel unserer Seele. Gehen Sie einen Rundweg durch die Innenstadt von Neunkirchen auf Spurensuche nach Gesichtern. Was sehe ich in ihnen? Welche Lebenserfahrungen haben sich in diesen Gesichtern eingegraben? Wie viel steckt in mir an Fantastischem?

Wir haben den Weg so aufbereitet, dass Sie ihn alleine gehen können. Beginnen Sie ihren eigenen Stadtspaziergang am Momentum auf der Bliespromenade, scannen dort einen QR-Code und werden digital auf ihrem Weg zu besonderen Orten und Gesichtern in der Stadt begleitet.

Folgen Sie einfach diesem Link

Gerne senden wir Ihnen unseren Flyer auch per Post zu.

Dieser kurze Weg führt Sie zu markanten Gesichtern in der Neunkircher Innenstadt. Suchen Sie diese Punkte bewusst mit etwas Zeit auf. Betrachten Sie in aller Ruhe die dort dargestellten Gesichter und lesen Sie die dazu passenden Beschreibungen. Und dann lassen Sie Ihren Gedanken zu den Fragen freien Lauf. Sie sind Fantastisch... Sie erleben Fantastisches... Ihnen begegnen fantastische Menschen... Schauen Sie in die Gesichter und finden Sie sich selbst. Wenn Sie möchten, können Sie uns gerne schreiben, wie Ihnen der Weg gefallen hat. Oder Sie schicken uns ein Foto zu einer Momentaufnahme, die "Fantastisches" zeigt, das Sie auf Ihrem Weg erlebt haben.

Sie erreichen uns unter: momentum-nk(at)bistum-trier.de
oder per Telefon: 06821-1799567

Veranstaltungsreihe "Auf ein Bier mit ..."

"Auf ein Bier mit ... Petra Hohnsbein vom Ambulanten Hospizdienst in Neunkirchen"

Auch im Mai wird die Veranstaltungsreihe „Auf ein Bier mit ...“ fortgesetzt. Am 26. Mai um 19:30 Uhr heißt es: Auf ein Bier mit Petra Hohnsbein. Als gelernte Krankenschwester arbeitet Frau Hohnsbein seit der Gründung des Ambulanten Hospiz St. Josef Neunkirchen im Jahr 2002 in der Begleitung von Menschen in der letzten Lebensphase. „Auf ein Bier mit ...“ ist eine Veranstaltungsreihe der Katholischen Erwachsenenbildung, der Pfarrei St. Marien, der Citypastoral „momentum“ in Neunkirchen sowie des Themenschwerpunkts „Arbeit“ im Bistum Trier.

Immer am letzten Mittwoch im Monat um 19:30 Uhr unterhalten wir uns eine Stunde mit einem Gast bei einem Bier über seinen Beruf/ihre Berufung: Was zeichnet ein erfülltes Berufsleben aus? Welche Kriterien kennzeichnen einen Beruf, der Berufung ist? Wie sieht ein Alltag im flow aus?

Normalerweise treffen wir uns zum Gespräch in einem Pub in Neunkirchen. Aufgrund der aktuellen Coronasituation treffen wir uns auch im Mai zum Gespräch mit Frau Hohnsbein im Internet.

Informationen und Anmeldung unter www.keb-saarbruecken.de oder 0681/9068131. Nach der Anmeldung erhalten Sie dann den entsprechenden Internetlink. Anmeldeschluss ist der 25. Mai 2021.

Segensfenster #liebegewinnt

Der Segen Gottes für alle Menschen ...

diesem Anliegen schließen wir uns im Momentum mit einem Segensfenster an. Unsere Hoffnungsträgerkarten waren auch in den beiden Segensgottesdiensten am 10. Mai in Furpach und Wiebelskirchen mit dabei.

#liebegewinnt

Unsere Dekanatskantorin, Melina Wack, hat ein tolles, ausdrucksstarkes Lied extra für diesen Tag komponiert.
Gerne mal reinhören

Familienpost aus St. Marien

Einmal im Monat senden wir Familien eine spannende und abwechslungsreiche Post inklusive Spiel, Spaß und Spannung für Groß und Klein zu.
Wer Interesse hat, diese Post zu bekommen, sendet bitte eine E-Mail an:

kerstin.leonhard(at)bistum-trier.de oder
peter.zillgen(at)bistum-trier.de
oder per Telefon im Pfarrbüro St. Marien: 06821-22140

Machen Sie gerne auch Familien in Ihrem Umfeld auf diese Aktion aufmerksam!

Herzliche Grüße
Euer Team „Familienpost“

weitere Informationen zur Familienpost | Webseite der Pfarrei St. Marien

Leider nicht stattfinden ...

... können folgende im Programm angekündigte Veranstaltungen und Angebote im Mai 2021:

  • Themenabend "Churches for Future?" am 19.05.21 wird im Herbst neu terminiert
  • Der Einstiegskurs in die Tabletbedienung "Kaffee-Kuchen-Tablet" am 31.05.21 wird in den Sommer verschoben (auch die dazugehörige Sprechstunde)
  • Der Mit-Mach-Mittwoch am 26.05.21 muss ebenfalls entfallen

Fachberatung im Momentum

Aufgrund der aktuellen Schließung des Momentums finden vor Ort keine Beratungsangebote statt.
Die Unterstützungsangebote unserer Kooperationspartner stehen Ihnen aber weiterhin telefonisch und online zur Verfügung:

Rückblick

Auf ein Bier mit ...

Diakon Oswald Jenni

Bereits zum zweiten Mal fand am 31. März 2021 der Gesprächsabend „Auf ein Bier mit ...“ statt. In dieser besonderen Zeit, der Karwoche, stand Diakon Jenni Dr. Markus Seeger Rede und Antwort.

Zu Beginn seines Berufslebens entschied sich der Diakon zunächst für einen klassisch weltlichen Beruf, absolvierte eine Ausbildung zum Koch und sollte da auch zügig die Karriereleiter aufsteigen: Bereits mit 18 war er in verantwortlicher Leitungsposition in einem Kaufhausrestaurant. Parallel setzte er sich für seine Kollegen ein und war gewerkschaftlich engagiert. Doch eine Unruhe blieb und Fragen waren offen. Ein Jahr in Taizé brachte die Entscheidung zwischen einer weltlichen Laufbahn in Gewerkschaft oder Politik und einem kirchlichen Weg. Dem Evangelium zu folgen war seine Motivation, eine sichere berufliche Perspektive aufzugeben, Neues zu wagen und ein Studium der Religionspädagogik in Mainz zu beginnen. Die Überzeugung für diese Entscheidung, die ehrenamtliche Verankerung in der Kirche gaben ihm letztlich den Mut und die Gewissheit, dieser Weg führt in eine gute Zukunft als Gemeindereferent. Kirche neu und visionär zu gestalten, speziell nach dem Konzil, war für ihn eine begeisternde Aufgabe als Hauptberuflicher in der Kirche.

Viele Jahre später unterstrich Jenni diese Berufung noch einmal deutlich mit der Weihe zum Diakon. Auch zuvor war er bereits mit „... Haut und Haaren ...“ in seinem Beruf engagiert; mit der Weihe wollte er sich noch einmal mehr innerlich und existentieller kirchlich binden. Grundlegende Zweifel und Anfragen an seine Berufung gab es nicht, Frustrationen im Alltag schon eher. Einerseits mal richtig schimpfen, andererseits auch abgeben zu können, zu Vertrauen auf eine höhere Macht waren und sind in diesen Situationen seine Rezepte. „Lieber Gott, es ist Deine Firma“ ist ein Satz, den Gott dann das ein oder andere Mal vom Diakon zu hören bekam. Letztlich hat auch die Sicherheit, jederzeit wieder als Koch arbeiten zu können, manches entspannt.

Wie findet man nun seinen Weg, war eine der Kernfragen des Gesprächs. Würde Jenni ein 17-Jähriger diese Frage stellen, wäre die Antwort, probiere Dich aus, spüre nach, was Dich begeistert, traue Dir etwas zu, schau Dich in der Welt um. Käme ein 40-Jähriger mit einer Berufungskrise, würde er ihn ebenfalls auffordern, seiner inneren Stimme zu folgen. Sicherlich dann mit dem Appell sensibel zu klären, was ist wirklich Sehnsucht oder vielleicht auch eine Symptomatik der midlife crisis. Persönliche Begleitung und Beziehungen hält er gerade in einer solchen Lebensphase zur Berufungsklärung für wesentlich.

„Es geht immer darum froh zu sein, also wir sind ja nicht auf dieser Erde, um zu funktionieren“

Mit diesem Satz beschreibt Jenni auf seine charakteristische und typische Art genau das, was es bedeutet im Element zu sein, Berufung zu leben. Wenn in einigen Monaten nun der Ruhestand ansteht, blickt der Diakon mit Wehmut aber auch mit Vorfreude auf dieses Datum. „Den Druck des Alltags..“ im kirchlichen Dienst loszulassen, ist sicherlich ein Grund zur Freude, Aufgaben nicht mehr auszuüben, die ihn erfüllt haben, für die er gebrannt hat, sind Grund für ein weinendes Auge beim Blick auf den neuen Lebensabschnitt.

„Der Diakon geht, Christus bleibt“

... wäre sein Satz auf einer Plakatwand auf dem Stummplatz. Manche Andeutung im Verlauf des Gesprächs gibt allerdings Hoffnung, dass auch der Diakon im Ruhestand noch ab und zu in Neunkirchen froh bei der ein oder anderen kirchlichen Aufgabe anzutreffen ist.

Text: Dr. Markus Seeger, KEB Saarbrücken (Außenstelle Neunkirchen)

Hier kann das Gespräch angeschaut werden:
2. Folge "Auf ein Bier mit ..." Diakon Oswald Jenni