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Ein Angebot der Katholischen Kirche in Neunkirchen

Willkommen bei Momentum - Kirche am Center

Aktion Solidaritätsbrot

Auch in diesem Jahr lädt die kath. Pfarrgemeinde St. Marien in Zusammenarbeit mit dem Momentum – Kirche am Center wieder zur Aktion Solidaritätsbrot ein. Die Bäckerei Schäfer aus Illingen hat sich bereit erklärt, die Aktion in ihrer neuen Filiale im Rewe-Markt am Mantes la Ville-Platz durchzuführen (seit  Aschermittwoch, 17.02.21 erhältlich). Zusätzlich gibt es das Solibrot jetzt auch in der Filiale der Bäckerei Schäfer in Wiebelskirchen (Wibilostr. 14).
Ein besonderes und hochwertiges Brot mit Hirse und Quinoa wird zum Verkauf angeboten.
Es kostet 4.00 Euro, davon gehen 0,50 Euro an Misereor, dem großen kirchlichen Hilfswerk, um Projekte in aller Welt zu unterstützen. Die Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika brauchen dringend Unterstützung, um satt zu werden. Darum kommt der Erlös des Solibrot-Verkaufs den Not leidenden Menschen zugute – als ganz konkrete Hilfe in ihrem täglichen Kampf ums Überleben.

Aktuelles aus dem Momentum

Morgengebet in der Fastenzeit

Das Morgengebet im Momentum probiert dieses Jahr etwas Neues aus. Ein virtueller Gebetsraum zu dem Sie eintreten, sich über Telefon, Smartphone oder Computer einwählen können, ist unser Vorschlag. Beginn ist jeweils um 07.00 Uhr. Der Start ist am ersten Freitag der Fastenzeit am 19.02.2021. Das gemeinsame Gebet mit Impulsen unterschiedlichster Art wird ca. 30 Minuten dauern.
Nach Anmeldung über das Pfarrbüro St. Marien senden wir Ihnen per Mail einen Zugang zu dem virtuellen Gebetsraum zu.
Anmeldung und weitere Informationen unter Tel. 06821 22140, E-Mail: st.marien-neunkirchen(at)t-online.de

Aktuell im Momentum-Schaufenster

Wir feiern 1700 Jahre freier Sonntag ...
Zeit für das, was Körper und Seele gut tut.

Fachberatung im Momentum

Aufgrund der aktuellen Schließung des Momentums finden vor Ort keine Beratungsangebote statt.
Die Unterstützungsangebote unserer Kooperationspartner stehen Ihnen aber weiterhin telefonisch und online zur Verfügung:

Rückblick

Auf ein Bier mit ...

Dr. Norbert Fritsch – Zoodirektor Zoo Neunkirchen

„Auf ein Bier mit Zoodirektor Dr. Norbert Fritsch“ hieß es am 24. Februar 2021 um 19.30 Uhr in der Bar der Schule des Neunkirchener Zoos. Mit dieser Premiere gab es den Auftakt einer neuen Veranstaltungsreihe von Katholischer Erwachsenenbildung Neunkirchen, Citypastoral „momentum“ und der Pfarrei St. Marien. Unter dem Titel „Auf ein Bier mit ...“ werden wir uns immer am letzten Mittwoch im Monat mit einem Gast - vorwiegend aus der Region - über seinen Beruf/ihre Berufung unterhalten. Eine Stunde lang, bei einem Bier geht es um die Fragen: Was zeichnet ein erfülltes Berufsleben aus? Welche Kriterien kennzeichnen einen Beruf, der Berufung ist? Wie sieht ein Alltag im flow aus?

Normalerweise treffen wir uns zum Gespräch in einem Pub in Neunkirchen. Aufgrund der aktuellen Coronasituation fand das Gespräch zwischen Dr. Norbert Fritsch und Dr. Markus Seeger unter Einhaltung der Hygienebedingungen in der Zooschule statt. Das Publikum war über Internet zugeschaltet.

Dr. Norbert Fritsch ist promovierter Naturwissenschaftler und verantwortlich für mehr als 600 Tiere in circa 140 Arten, wie z. B. Elefanten, Leguane, Orang Utans, Giraffen und Bären sowie 40 Mitarbeiter*innen.

Der Zoo als Lebensaufgabe

Der erste Schluck Bier an diesem Abend galt einem besonderen Jubiläum, das der Zoo und sein Direktor vor wenigen Tagen beging. Am 1. Februar 2021 feierte Dr. Fritsch sein 20-Jähriges Dienstjubiläum. Dieses Datum steht nicht alleine für 20 Jahre verantwortungsvolle Tätigkeit, sondern für einen Mann, der in der Arbeit für den Zoo seine Lebensaufgabe gefunden hat. „Weil ich das Gefühl hatte, hier angekommen zu sein..“ – so beschreibt es Norbert Fritsch, hier seine Berufung gefunden zu haben. Sich für die Sensibilisierung zur Bewahrung verschiedener, vor allem gefährdete Arten, einzusetzen, für den Wert der Natur zu werben, sind die Beweggründe für seinen Einsatz. Nicht einmal die Vorstellung, viel Geld im Lotto zu gewinnen, könnte ihn davon abbringen, sich für diese Anliegen einzusetzen.

Seinen Interessen nachzugehen sieht er als Schlüssel für die Suche nach der persönlichen Berufung. Sich durchaus auch Zeit für Orientierung zu nehmen, mal nach der Schule andere, neue Erfahrungen sammeln, um zu sehen, was die Welt zu bieten hat und wo man vielleicht noch unentdeckt, seine Erfüllung finden könnte, sind Empfehlungen von Dr. Fritsch, um den eigenen Weg zu finden.

Einfach mal raus

Sicherlich gibt es Durststrecken – auch wenn man ein Leben im flow führt. In einer solchen Situation heißt es für ihn: Einfach mal raus: mental, psychisch und - wenn möglich aber nicht unbedingt notwendig - auch physisch weit weg von allem und die Seele baumeln lassen, in dieser Zeit nicht bewusst reflektieren, sich keine Ziele setzen, sondern einfach leben. Bei Dr. Fritsch war es eine Zeit in Südafrika, die in ihm wieder die Sehnsucht nach seinem Zoo verstärkt und bestätigt hat.

Der Abend endete mit einer Geschichte des bekannten Kabarettisten Dr. Hirschhausen. Er hat sich am Beispiel von Pinguinen Gedanken über Berufung gemacht. Ein Pinguin im Wasser ist in seinem Element, sich dort zu bewegen, ist seine Stärke – im Unterschied zum Pinguin an Land. Dieses Element zu finden, ist eine faszinierende Lebensaufgabe, es gefunden zu haben, ist ein Leben im flow. Sich mit dem Zoodirektor von Neunkirchen zu unterhalten lässt keine Zweifel zu: hier hat einer sein Element gefunden.

Text: Dr. Markus Seeger, KEB Saarbrücken (Außenstelle Neunkirchen)

Hier kann das Gespräch angeschaut werden:
1. Folge "Auf ein Bier mit ..." Zoodirektor Dr. Norbert Fritsch